Preisträger

Folgende Preisträger wurden am 28. November 2016 von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck geehrt:

Gerald Asamoah - Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder, Gelsenkirchen

Er ist mit einem Herzfehler Fußballprofi geworden und möchte herzkranken Kindern Mut machen, nicht aufzugeben. Gerald Asamoah ermöglicht mit seiner Stiftung Kindern aus aller Welt lebensrettende Herzoperationen und unterstützt Ärzte, Krankenhäuser und betroffene Familien weltweit durch Spenden für medizinische Geräte und Behandlungen. Ebenso setzt sich die Stiftung verstärkt für das wichtige Thema Reanimation ein und fördert eine flächendeckende Bereitstellung von Defibrillatoren sowie Wiederbelebungskurse an Schulen. Durch viele Spendenaktionen, bei denen er persönlich engagiert ist, sammelt die Stiftung die notwendigen finanziellen Mittel, um herzkranken Kindern ihr Lachen zurückzugeben und ihnen ein gesundheitlich unbeschwertes Leben zu ermöglichen. Seit Anfang 2016 übernimmt Herr Dr. Frank Walter Steinmeier die Schirmherrschaft der Gerald Asamoah Stiftung.

 

Friedensdorf International, Oberhausen/Dinslaken

Die ca. 300 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des Friedensdorfs geben rund 250 kranken Kindern bundesweit aus den Kriegsgebieten unserer Welt ein zeitlich begrenztes Zuhause. Schwer kranke und verletzte Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren werden nach Deutschland geholt und hier behandelt und operiert. Während ihrer Reha bleiben die Kinder durchschnittlich weitere sechs Monate hier und leben im Friedensdorf. Die Menschen, die sich dort engagieren, lassen die Kinder durch ein umfassendes Angebot und viel Aufmerksamkeit ihr Heimweh fast vergessen. Im Fokus steht die friedenspädagogische Arbeit unter dem Leitsatz: „Krieg ist immer etwas Schlechtes und keine Lösung für Konflikte.“ Deshalb lernen die Kinder im Friedensdorf das Miteinander mit Menschen aus anderen Ländern. Das Friedensdorf beteiligt sich zudem an Hilfsprojekten in betroffenen Regionen, um die Situation vor Ort zu verbessern.

 

Lavia – Institut für Trauerbegleitung, Gelsenkirchen

Lavia versteht sich als Institut für integrative Trauerarbeit. Das Institut bildet Trauerbegleiter/innen insbesondere für Familien aus. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf verwaisten Jungen und Mädchen und ihren Familien sowie auf Familien, in denen Kinder verstorben sind. Hier, und mittlerweile auch in Österreich, Belgien und in der Schweiz, arbeiten durch Lavia qualifizierte, praxisnah ausgebildete Männer und Frauen in der Einzelbegleitung und in Gruppenangeboten. Mechthild Schroeter-Rupieper, Trauerbegleiterin, sagt: „Durch den Tod eines geliebten Menschen geraten Angehörige meist in eine Ausnahmesituation.“ Lavia begleitet sie durch Beratung und Gesprächskreise und durch die Beteiligung der familiären Zusammenhänge als unterstützendes Netzwerk, nicht zuletzt dank der Unterstützung des Fördervereins Lavia e.V. Darüber hinaus werden Krankenhäuser, Schulen und KiTas auf Wunsch als soziales Umfeld beratend informiert.

 

Karl Dimmers, Hattingen

Der soziale Clown Karl Dimmers, ein ehemaliger Lehrer, beschloss nach schwerer Krankheit, Menschen in schwierigen Situationen ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Ehrenamtlich gibt er an Grundschulen Clownsunterricht und der 73-Jährige tritt vor kranken Kindern in der Reha-Klinik Holthausen auf. Denn Clown sein ist für ihn vor allem: sozial sein. So besucht er auch ältere Menschen in Seniorenheimen. „Der Clown kommt an die Menschen heran, er wird umarmt und geküsst“, sagt er. Meistens haben Kinder Angst vor einem Clown, deshalb kommt Karl Dimmers zunächst als Zauberer. Er schminkt und verwandelt sich vor den Kindern zum Clown Charly. Charly hat immer für jedes Kind ein kleines Geschenk dabei. Eine Mutter in der Reha-Klinik sagte einmal zu ihm: „Du bist für die Kinder wie ein Engel.“



 

Folgende Preisträger wurden am 10. November 2014 von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck geehrt:

Manuel Neuer
Manuel Neuer hat die Manuel Neuer Kids Foundation mit dem Ziel ge-gründet, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, insbesondere in den Ballungszentren des Ruhrgebiets, Hilfe und Unterstützung zu bieten. Mit verschiedenen Projekten zeigt die Stiftung Perspektiven auf und trägt zur sozialen Integration bei. So ermöglichte die Manuel Neuer Kids Foundation z. B. einigen Kindern der Propsteipfarrei St. Urbanus in Gelsenkirchen die Teilnahme an einer Ferienfreizeit.

Petershof – Sozialpastorales Zentrum
Der Petershof, der zur Pfarrei St. Norbert gehört, ist eine zentrale Anlaufstelle für Menschen in Duisburg-Marxloh – unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben. Er bietet vielfältige soziale und vor allem kostenlose Hilfsangebote: eine ärztliche Untersuchung für nicht krankenversicherte Kinder, Sprachförderung oder Freizeitangebote.

Claudia Schubert
Seit 24 Jahren leitet Claudia Schubert den Integrationskreis Regenbogen in der Musikschule Oberhausen. Wöchentlich probt die Gruppe, bestehend aus Menschen mit und ohne Behinderung, für zahlreiche Auftritte im Jahr, die Claudia Schubert ehrenamtlich organisiert. Darüber hinaus en-gagiert sie sich für ein schwerkrankes Kleinkind, das sie einmal in der Woche begleitet und pflegt.

Ursula und Heinz Paul
Seit vielen Jahren sind Ursula und Heinz Paul ehrenamtlich für den Esse-ner Kinderschutzbund tätig. Mehrmals pro Woche besucht Ursula Paul im Klinikum Essen schwer kranke Kinder. Sie verbringt Zeit mit ihnen und spielt Spiele, sofern dies aufgrund des Gesundheitszustands möglich ist. Heinz Paul ist bei der Hausaufgabenbetreuung ein beliebter Ansprechpartner für kleine und große Kinder mit und ohne Migrationshintergrund.

 

Folgende Preisträger wurden am 10. Dezember 2012 von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck geehrt:

„Schach für Kids"

Mit dem Projekt „Schach für Kids" hat Ralf Schreiber das wohl berühmteste strategische Brettspiel der Welt in weit über 300 Kindertageseinrichtungen gebracht. Er entwickelte eine besondere Methode, um Mädchen und Jungen auf sehr spielerische Art und Weise an Schach heranzuführen. Eine wissenschaftliche Studie bewies zudem, dass Schach im Kindergarten als pädagogisches Hilfsmittel geeignet ist und die soziale und individuelle Entwicklung der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren bestmöglich stimuliert.

Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e. V.

Der Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e. V. begleitet mit geschulten, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unheilbar erkrankte Kinder und deren Familien von der Diagnosestellung bis zur letzten Lebensphase – zu Hause, in Kinderkliniken und stationären Einrichtungen. Seit über zehn Jahren setzen sich die Ehrenamtlichen dort ein, wo Kinder nicht so am Leben teilhaben können wie ihre gleichaltrigen Freunde.

„Paulinchen Theaters"

Uwe Binder ist Mitbegründer des „Paulinchen Theaters", das in der Essener Gemeinde St. Paulus beheimatet ist, jedoch weit über die Grenzen von St. Paulus hinaus bekannt ist. Seit über 20 Jahren setzt sich Uwe Binder für eine kulturelle Teilhabe ein und erfreut die Kinder mit regelmäßig stattfindenden Vorstellungen. Der Erlös kommt sozialen Projekten zugute, die sich ebenfalls um die Belange von Kindern kümmern.  

„Knuts Klartext"

Der Sonderpreis der Stiftung „Für Kinder" geht an die Kindernachrichtenseite „Knuts Klartext". Katrin Martens und ihr Team gestalten diese Seite der NRZ – kompetent und in kindgerechter Sprache. Das Team, das von „Kinderreportern" unterstützt wird, leistet damit einen wichtigen Beitrag zur (politischen) Bildung des Nachwuchses und ermöglicht eine gesamtgesellschaftliche Teilhabe.

 

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